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Introducing Fujifilm X100F

Es gibt neues, viel viel neues! Eine neue Webseite (die in den kommenden Wochen und Monaten noch verbessert wird und tolle neue Features erhält), neue Projekte die in Planung sind und vor allem – neues Equipment für mich:

Die Fujifilm X100F ist eine wunderbare Kamera mit Festbrennweite die neben herausragender Bildqualität und Lichstärke auch unfassbar leicht ist. Das Retrodesign ist da nur ein kleiner schöner Nebeneffekt (und macht es gleich noch zu einem größerem Vergnügen). Seitdem ich mein Lensbaby habe, bin ich von den Vorteilen der Festbrennweiten und dem manuellen Einstellen von Blenden restlos begeistert – sie ermöglichen ein Maximum an kreativem Gestaltungsspielraum. Ebenso wie mein Lensbaby hat die Fujifilm X100F eine Brennweite von 35mm, das klassische Dokumentationsformat, welches sich über Jahrzehnte bei Reportern und Journalisten etabliert hat. Technisch gesehen handelt es sich zwar um 23mm Objektiv, faktisch ist das durch den APS-C Sensor nicht der Fall. Die Kamera wird bei mir vor allem im Rahmen von Streetphotography als auch auf Reisen zum Einsatz kommen.

Warum die Fujifilm X100F?

Ich studiere berufsbegleitend und die Zeit aufwendige Fotografien ist leider sehr rar. Zum anderen ist meine große Nikon mit allem Equipment im Urlaub einfach zu schwer und nimmt zuviel Volumen weg. Auf gute Qualität möchte ich aber trotzdem nicht verzichten. Für meine Bergwanderungen habe ich zusätzlich die nochmal leichtere GoPro7 (allerdings mit einigen Qualitativen Abstufungen im Vergleich zu einem richtigem Foto). Vergleichbares an Individualität, Design und Qualität sind meines Erachtens tatsächlich schwer zu finden (ausgehend von meinen persönlichen Anforderungen an das Gerät).

Die Bildqualität dieses kleinen Kastens ist schlicht unglaublich und es überrascht schon sehr, wie viel dieser Foto drauf hat. Nachteile sucht man hier recht lange: Je nach Nutzen der Kamera kann man diese zwar finden, aber wenn man nicht gerade Sportfotografie betreiben möchte (wofür es nicht konzipiert ist), bleibt es Jammern auf recht hohem Niveau. Auch wer Zoom Objektive gewöhnt ist wird hier nur bedingt Freude finden, denn mit der Festbrennweite muss man sich bewegen. Genau das macht aber für viele Fotografen den großen Reiz aus und erfordert eben, dass man sich auf diese Kamera einlässt.

Ein wenig schade ist, dass es keine Double Speicherkarten Plätze mit Sicherungsfunktion gibt, dieses tolle Feature kenne ich und schätze ich von meiner Nikon Kamera und möchte es nicht missen. Wer es einmal erlebt hat, der weiß das RAID-1 Speichersystem mit zwei Speicherkarten sehr zu schätzen: In meinem Irland Urlaub 2013 sind mir leider aufgrund von einem Speicherkartenfehler sämtliche Fotos des halben Urlaubs verloren gegangen, eine recht schmerzhafte Erfahrung. So aber bleibt nur eins – regelmäßige Backups.

Mein persönlich überraschendes Highlight ist die Umschaltfunktion zwischen elektronischen und optischen Sucher: Hier ist sogar eine Hybridfunktion integriert und das ist wirklich sensationell, ganz ohne Spiegelungen am Bildschirm. Die Funktionen der Kamera sind schlicht gut durchdacht! Auch die Haptik des Geräts ist schön griffig, der Body, die Einstellräder aus Metall greifen sich wunderbar. Hier liegt aber auch ein kleines Manko, Metall ist im Vergleich zu anderen Materialien leider etwas anfälliger für Wetter, aber hierfür gibt es natürlich Abhilfe, zum Beispiel durch die Camera Covers von Peak Performance.

Add-Ons & Features

Die Kamera kann man übrigens besonders gut, ganz nach eigenem Geschmack individualisieren: Ich habe mir neben den Patona Akkus (die billiger als die Original Akkus sind aber genauso gut) auch die Gegenlichtblende JJC LH-JX100 gegönnt. Sie ist nicht nur praktisch gegen Streulicht sondern sieht auch noch schick aus und kostet dabei gerade mal etwa 12€, ganz im Vergleich zu dem Original von Fujifilm. Neben dem integriertem ND Filter ist es durchaus sinnvoll sich einen zusätzlichen Filter mit stärkerer Abstufung zu kaufen, hier kann ich euch den Hoya NDX400 49mm empfehlen. Die Original Ledertasche ist zwar richtig schick, aber ehrlich gesagt ein wenig zu teuer und mir vor allem zu sperrig, weshalb ich mir eine kleine, leichte Neopren Tasche gegönnt habe. Wirklich cool ist es das man eigene, individuelle Auslöseknöpfe auf die Kamera schrauben kann, ganz nach Lust und Geschmack!

Wie bereits erwähnt ist die Kamera nicht unbedingt ein Wunderwerk an Geschwindigkeit. Trotzdem verwende ich grundlegend schnelle Speicherkarten, da ich diese unter anderem auch für meine Nikon Kamera verwende, hier ist die Geschwindigkeitsperformance besser. Grundsätzlich verwende ich 64GB SanDisk Speicherkarten, die Kosten dafür haben sich in den letzten Jahren ohnehin drastisch reduziert.

Für die Kamera gibt es auch Tele- & Weitwinkel Aufsätze, die ich jedoch für meine Zwecke nicht benötige. Obwohl ich gewillt bin sie irgendwann einmal auszuprobieren, werde ich diese nicht zusätzlich mit auf Reisen nehmen und werde Sie deshalb auch nicht anschaffen. Wer dennoch interessiert ist, kann sich die beiden Aufsätze hier ansehen:

Ich freue mich schon bald neue Posts und Blogs veröffentlichen zu können, demnächst mit Fotos aus dem Osten Europas – stay tuned!

Hier nochmal ein Bild, des wunderbaren Stücks japanischer Technologie:

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Marokko | 2019

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